Epoxydharz nicht mehr zugelassen

Der Stand der Technik und des Wissens: kein Epoxydharz, sondern nur ein Bisphenol-A-freier Korrosionsschutz mit der Zulassung, Hausinstallationen < DN 80 sanieren zu dürfen

Epoxydharze enthalten Bisphenol A und sind heute nicht mehr Stand der Technik im Korrosionsschutz. Aus diesem Grund lehnen verschiedene Wasserwerke und örtliche Gesundheitsämter, das Umweltbundesamt und auch der DVGW (Deutscher Verband Gas und Wasser e.V., Bad Godesberg) den Einsatz von Epoxydharzen für Korrosionsschutz in Trinkwasserleitungen ab. Auch zahlreiche Untersuchungen ergeben, dass die Abgabe von Bisphenol A an das Trinkwasser durch die Abgabe von Hormonen und erhöhte TOC-Werte (Toxic Organic Carbon) Krebs erregend ist. So hat das Institut für Physiologie der Universität Bonn im Dezember 2012 eine Veröffentlichung über die Risiken von Bisphenol herausgegeben, ebenso die Universität Hamburg und ein Selbsttest des WDR am 19.02.2013.

Im Epoxydharz als organischer Korrosionsschutz sind auch Weichmacher enthalten, die wieder Nahrungsgrundlage für mikrobielle Bakterien im Trinkwasser sind. So entsteht durch tote Amöben ein Biofilm, der dann eine gefährliche Basis für Legionellen ist. Da Epoxydharze nur bis ca. 70 – 75 ° C belastbar sind, ist eine thermische Desinfektion schwer durchführbar. Insoweit entstehen neben den TOC- und Bisphenol-Belastungen im Trinkwasser auch Risiken durch unnötiges Legionellenwachstum.

Epoxydharze entsprechen nicht § 17 der Dt. Trinkwasserverordnung; Die Haftungsgrundlage für Vermieter ist eindeutig geregelt.

Stand der Technik für den Korrosionsschutz sind heute natürliche mineralische Beschichtungen, wie sie seit ca. 10 Jahren von den Herstellern von Warmwasserbereitern und in der Wassertechnik schon seit über 30 Jahren eingesetzt werden. Unsere Beschichtungen enthalten kein Bisphenol A,  keine aromatischen Epoxydharze, entsprechen der neuesten Positivliste des Umweltbundesamtes und sind temperaturbeständig bis 90 ° C.